Liebe Leser*innen,
in dieser Ausgabe unseres Newsletters blicken wir unter anderem auf die Energiewende in Asien, die weltweit in unterschiedlichem Tempo und auf vielfältige Weise voranschreitet.
Dazu würdigt die Publikation des Indien-Büros besonders die Rolle von Frauen bei der Gestaltung der Energiewende anhand von fünf unterschiedlichen Geschichten über das gesamte Land verteilt.
Zusätzlich betrachtet ein Dossier die Beziehungen zwischen der EU und China in Hinblick auf Clean Tech. Es wird gezeigt, dass sich wirtschaftliche Ambitionen und Sicherheitsüberlegungen mit Klimaschutzverpflichtungen verflechten und sich somit neue Herausforderungen für die EU ergeben.
Indonesien plant derweil den Aufbau eines sogenannten Grünen Super-Stromnetzes. Dadurch soll der effiziente Betrieb von Projekten zu erneuerbaren Energien ermöglicht werden. Dies könnte eine Chance für die EU sein das Projekt zu unterstützen und die wirtschaftliche Präsenz in Südostasien zu erhöhen und die Energiewende in Indonesien entscheidend voranbringen.
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach Südkorea. Im Gespräch mit Yeo-Kyeong Cheng, Geschäftsführerin des Instituts für Digitale Rechte, geht es um den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Alltag, Demokratie und Menschenrechte, sowie um Forderungen der Zivilgesellschaft für die Gestaltung von KI-Politik.
Zusätzlich bringen wir eine feministische Perspektive aus Kambodscha auf den Umgang mit Plastik und die Abfallwirtschaft ein. Dazu stellt sich die Frage, wer von Plastik profitiert und wer die Kosten dafür trägt?
Zum Abschluss möchten wir Sie herzlich einladen die Afghanistan Ausstellung von medica mondiale „Weil wir Frauen sind“ vom 28.09. – 15.11.26 in der Heinrich-Böll-Stiftung zu besuchen. Passend dazu empfehlen wir die Kolumne: Was die Taliban über uns gelernt haben.
Viel Freude beim Lesen und Entdecken, das Asien-Team der Heinrich-Böll-Stiftung |