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Deutsche Klimafinanzierung | Juni 2026

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

in Zeiten geopolitischer Umbrüche, multipler Krisen und knappen öffentlichen Kassen steht die internationale Klimafinanzierung stark unter Druck. Kurz vor den Zwischenverhandlungen vom 8.–18. Juni in Bonn zeigen die Artikel und Publikationen in diesem Newsletter die großen Herausforderungen und Trends in der Klima- und Biodiversitätsfinanzierung und gleichzeitig die Potentiale, die Klimafinanzierung für gesellschaftlichen Wandel und strategische Gestaltungsmöglichkeiten bringen kann.

Wir freuen uns über Feedback und Kritik. Viel Spaß bei der Lektüre!

Mit freundlichen Grüßen

das Website-Team

 
 
Aktuelle Beiträge

OECD: Klimafinanzierung erreicht Rekordwerte
Nach aktuell veröffentlichten Zahlen der OECD hat die Klimafinanzierung für 2023 und 2024 Rekordwerte erreicht und das für den Zeitraum 2020-2025 versprochene Niveau von jährlich mindestens $100 Milliarden US-Dollar deutlich überschritten. Warum es trotzdem Kritik und große Sorge um die Zukunft gibt. Von Jan Kowalzig / Oxfam Mehr

Europas Zukunft entscheidet sich auch in Afrika: Warum die EU jetzt Klima- und Entwicklungsfinanzierung stärken muss
Der nächste langfristige EU-Haushalt von 2028 bis 2034 ist weit mehr als ein technisches Budgetinstrument. Er wird über Europas Einfluss und Gestaltungsmöglichkeiten in den aktuellen und zukünftigen geopolitischen Dynamiken entscheiden. Die aktuell im Europäischen Rat diskutierten Kürzungen der Klima- und Entwicklungsfinanzierung im EU-Budget weisen daher in die falsche Richtung. Von Kerstin Opfer / Germanwatch Mehr

Eckwerte Bundeshaushalt 2027: Unkluge Kürzungen für die Klimafinanzierung
Die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 sehen erneute Kürzungen für den Etat des BMZ vor, sowohl für 2027 als auch für die Folgejahre. Damit riskiert die Bundesregierung, den drohenden Wortbruch bei der Klimafinanzierung auch für die Zukunft fortzuschreiben. Doch Kürzungen bei der deutschen Klimafinanzierung haben direkten Einfluss auf die oft für Deutschland reklamierte Führungsrolle bei der Klimafinanzierung in Zeiten, in denen Klimapolitik mehr internationale Kooperation braucht. Von Jan Kowalzig / Oxfam Mehr

Biodiversitätsschutz international: „Global Biodiversity Framework“-Abkommen setzt auf umstrittene Finanzierungsansätze
Mit der Verabschiedung des Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework-Abkommens (GBF) im Jahr 2022 spielen marktbasierten Instrumente und Kompensationsmechanismen bei der Finanzierung von Biodiversitätsschutz, die in der internationalen Klimafinanzierung immer wieder zu Konflikten um Land geführt haben, eine immer wichtigere Rolle. Die Einführung beschreibt Finanzierungsmodelle und -instrumente, die im Zusammenhang mit dem GBF an Bedeutung gewinnen, wie z.B. Biodiversitätszertifikate und Naturschutzfonds, die ihre Einnahmen primär am Kapitalmarkt generieren. Gastbeitrag von Jutta Kill Mehr

 
 
Publikationen

Catalyzing Africa’s Renewable Energy Transformation
Von Germanwatch und Brot für die Welt

Eine Publikation von Germanwatch und Brot für die Welt zu einer „Theory of Change“, mit der erneuerbare Energien zu einem Motor für soziale Entwicklung, wirtschaftliche Stärke und echte Energie-Souveränität in Afrika werden können. Mehr

 

Die Website www.deutscheklimafinanzierung.de wird seit 2012 gemeinsam von Heinrich-Böll-Stiftung, Oxfam Deutschland, Brot für die Welt, Germanwatch und CARE betrieben. Sie soll dazu beitragen, den Beitrag der deutschen Regierung zur internationalen Klimafinanzierung transparenter zu machen und kritisch zu bewerten.

Klimfin (Bluesky) und Klimfin (X): Folgen Sie uns für Updates und Infos zu neuen Artikeln.

 

deutscheklimafinanzierung.de

 

Absenderin: Heinrich-Böll-Stiftung, Die grüne politische Stiftung, info@boell.de
Redaktion: Kristin Funke
V.i.S.d.P.: Annette Maennel

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