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Juni 2026

Liebe GWI-Community,

der Juni steht ganz im Zeichen von Sichtbarkeit, Solidarität und Vielfalt. Mit dem Pride Month feiern wir die Errungenschaften queerer Bewegungen und erinnern zugleich daran, dass die Rechte von LSBTIQ*-Personen weltweit weiterhin unter Druck stehen. Pride ist Protest und Feier zugleich und ein wichtiger Anlass, die Verbindungen zwischen feministischen und queeren Kämpfen für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung sichtbar zu machen.

In diesem Newsletter erwartet euch ein Beitrag über die Berichterstattung zu sexualisierter Gewalt und die Herausforderungen feministischer Medienarbeit. Außerdem stellen wir euch zwei neue Texte aus unserem Sicherheitsdossier vor. Neu ist auch die Veranstaltungsdokumentation unseres Festivals „Reproductive Futures" und eine Empfehlung aus der Gender Mediathek, die sich mit den gesundheitlichen Folgen von Sexismus beschäftigt.

Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen und Weiterdenken.

Solidarische Grüße,

euer Team vom GWI

 
 
Feministischer Zwischenruf
Demo-Plakat mit der Aufschrift "We are many"
Kommentar

Berichterstattung unter Druck
Machtstrukturen im Journalismus beeinflussen die Recherchen zu sexualisierter Gewalt und das damit verbundene Medienecho. Einblick einer Journalistin. 

Zum Kommentar
 
 
Dossier: Mit Sicherheit – nicht?
Illustration: Vor grünem Hintergrund schwebt eine Erdkugel, die mit einer Kette und Schloss verschlossen ist.
Dossier-Artikel

Widersprüche Aushalten. Für eine Sicherheitspolitik, die sich sorgt
Spätestens seit 2022 steht feministische Sicherheitspolitik in Europa vor einem Dilemma: Aufrüstung hat patriarchale Folgen – und Passivität auch. Dieser Beitrag plädiert für ein pluralistisches feministisches Sicherheitsverständnis, das diese Widersprüche anerkennt, anstatt sie durch abstrakte Prinzipien aufzulösen. Feministische Care Ethics dient dabei als Kompass: Sie verschiebt die Frage von der Prinzipientreue hin zur Verantwortung und fragt, wessen Verwundbarkeit politische Entscheidungen konkret schützen.

Zum Artikel
Illustration: Vor pinkfarbenem Hintergrund schwebt eine Überwachungskamera
Dossier-Artikel

Sicherheit für wen? Feministische Perspektiven auf digitalen Verbraucherschutz und Cybersecurity
Eine feministische und intersektionale Betrachtung von Cybersecurity, die sichtbar macht an welchen digitalen Schutzsystemen bestehende Machtverhältnisse ablesbar sind. Wer wird also wovon und wovor geschützt und womit hängt das eigentlich zusammen wem welche Werbung und Preise angezeigt werden? 

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Reproductive Futures – Feministische Visionen für gerechte Sorge
Illustration für die Veranstaltung: Gelbe Kreise, die übereinander lappen vor lilafarbenem Hintegrund. Darauf in weißer Schrift der Titel der Veranstaltung
Dokumentation

Feministische Visionen für gerechte Sorge
Am 21. und 22. November 2025 hat das zweitägige Festival „Reproductive Futures. Feministische Visionen für gerechte Sorge“ Akteur*innen aus Wissenschaft, Kunst, Aktivismus und Praxis zusammengebracht, um zentrale Fragen zur Zukunft von Reproduktion, Familie und Sorgearbeit interdisziplinär und intersektional zu beleuchten.

Das Programm hatte die drei Schwerpunkte Körper, Raum und Zeit und beleuchtete ein breites Themenspektrum von Leihmutterschaft bis Schwangerschaftsabbruch, Bevölkerungspolitik bis Antifeminismus, Menstruation bis gewollter Kinderlosigkeit.

Zur Dokumentation
 
 
Gender-Mediathek
Logo der Gender-Mediathek: vor weißem Hintergund vier vertikale Balken in pink, grün, türkis und nochmal grün, davor ein Kopfhörer-Symbol
Onlineartikel zum Hören

Sexismus kann messbare Spuren im Gehirn hinterlassen
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen deutlich: Sexismus wirkt sich nicht nur gesellschaftlich, sondern auch gesundheitlich aus. Eine internationale Studie mit über 7.800 Gehirnscans belegt, dass Frauen in ungleicheren Gesellschaften messbare Veränderungen in Hirnregionen aufweisen, die mit Stress, Resilienz und psychischer Gesundheit zusammenhängen. Gleichzeitig zeigen weitere Studien, dass sowohl erlebter Sexismus als auch starre traditionelle Männlichkeitsnormen das Risiko für psychische Belastungen und Erkrankungen erhöhen.

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Das GWI bei Instagram
Illustration: Instagram-Beitrag vom Account „gwi_feminismus“ mit zwei Personen, die sich selbstbewusst präsentieren. Text: Heinrich Böll Stiftung, Gunda Werner Institut.
Instagram
@gwi_feminismus
Wir posten regelmäßig intersektional und feministisch. Folgt uns gerne!
GWI auf Instagram
 

gwi-boell.de

 

Bilder: Feministischer Zwischenruf: Imago / Bildgehege, alle Rechte vorbehalten; Dossier: Melanie Gandyra, Luisa Stömer und Eva Wünsch, alle Rechte vorbehalten. Reproductive Futures: Lea von Lüttichau, Dominik Heusel, Sarah von Lüttichau, alle Rechte vorbehalten.; Gender Mediathek: GWI, alle Rechte vorbehalten. Das GWI bei Instagram: Illustration: El Boum, all rights reserved. 

Absenderin: Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung, gwi@boell.de
Redaktion: Franziska Schmid
V.i.S.d.P.: Annette Maennel

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