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Antifeministische Narrative
Ein Diskursatlas

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Wer kennt das nicht: Hass, Beleidigungen, Abwertungen, Hetze, Lügen, Verschwörungserzählungen und Gewalt greifen in den Sozialen Medien und vermehrt auch im analogen Leben um sich. Zum Teil sind diese Angriffe organisiert und politisch motiviert. Antifeministische Gruppen und Strömungen verwenden bei ihren Angriffen auf Andersdenkende, politisch engagierte Personen, Feminist*innen oder gesellschaftliche Minderheitengruppen bestimmte Erzählungen. Sogenannte Narrative und Signalwörter können beispielsweise ‚Gender-Wahn‘, ‚Frühsexualisierung‘, ‚Homolobby‘ oder ‚Natürliche Geschlechterordnung‘ sein. Diese Erzählungen beeinflussen massiv gesellschaftliche Diskurse und verschieben das politische Klima nach rechts.

Die Leipziger Autoritarismusstudien zeigen, dass Antifeminismus eine wichtige Grundlage rechter Mobilisierungsstrategien darstellt. Er fungiert als antimoderne Brückenideologie in (rechts-)konservative Teile der Gesellschaft hinein. Deshalb ist es für zivilgesellschaftliche und politische Akteur*innen wichtig im Blick zu behalten, welche antifeministischen Narrative bei den beobachteten Normalisierungsprozessen und Diskursverschiebungen eine Rolle spielen, welche Ideologien dahinterstecken und wie sie miteinander verknüpft sind.

Das E-Paper „Antifeministische Narrative“ beschreibt 26 Erzählungen, die sehr häufig vorkommen. Es ordnet sie ein und beschreibt Herkunft und Hintergründe. Zudem verdeutlicht es mit Beispielzitaten, in welcher Form die Narrative von antifeministischen Akteur*innen verwendet werden.

Die Beiträge in dieser E-Paper-Reihe „Was ist eigentlich Antifeminismus?“ beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven das Phänomen Antifeminismus und helfen so zu einem besseren Verständnis und bei der (politischen) Einordnung.

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Fachkontakt
Henning von Bargen, Heinrich-Böll-Stiftung, Gunda-Werner-Institut vonbargen@boell.de
 
Herausgegeben von
Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung
 
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Das Projekt „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ ist eine Kooperation vom Gunda-Werner-Institut, der Amadeu Antonio Stiftung und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e. V.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Projektwebsite antifeminismus-begegnen.de.

Fachkontakt:
Henning von Bargen, Sandra Ho, Gunda-Werner-Institut, antifeminismus@boell.de
Ans Hartmann, Amadeu Antonio Stiftung, antifeminismus@amadeu-antonio-stiftung.de
Laura Sasse, Maiken Schiele, Bernard Könnecke, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V., anbeg@dissens.de

 
Logo der Amadeu Antonio Stiftung


Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.


Logo des Gunda-Werner-Instituts


 
 

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.

 

antifeminismus-begegnen.de

 

Foto: optimarc/shutterstock. All rights reserved.

Absenderin: Heinrich-Böll-Stiftung, Die grüne politische Stiftung, info@boell.de
Redaktion: Tini Leonhardt
V.i.S.d.P.: Henning von Bargen

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