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Erstes "Zivilgesellschaftliches Lagebild Antifeminismus" ist online

Als zivilgesellschaftliches Dokumentations- und Unterstützungsnetzwerk erfasst die Meldestelle Antifeminismus antifeministische Vorfälle in Deutschland und wertet sie systematisch aus. Ziel ist es, die Auswirkungen des breiten gesellschaftlichen Antifeminismus sichtbarer zu machen. Betroffene können auf Wunsch weiterführende Informationen und Unterstützung erhalten.

Durchschnittlich mehr als zwei valide Meldungen pro Tag

Das Angebot der Meldestelle Antifeminismus wurde seit ihrem Start zum  1. Februar 2023 kontinuierlich genutzt. 814 der eingegangenen Meldungen sind als valider Vorfall bzw. verifizierte Betroffenen-Meldung dokumentiert worden. 372 dieser Meldungen wurden als antifeministischer Vorfall eingeordnet. Die anderen Meldungen zeigen ein weites Feld an Vorfällen und Schilderungen von Betroffenen aus dem Bereich geschlechtsspezifische Gewalt auf (211) sowie Vorfälle, die unter der Kategorie Sexismus, Diskriminierung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (231) zusammengefasst werden. Gemeldet wurden Gewalt, Bedrohungen, Beleidigungen, aber auch Sachbeschädigungen, sowie Benachteiligung und antifeministische Mobilisierung.

Das Lagebild wird ab heute, dem 06.03.2024 unter folgendem Link abrufbar sein: http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/zivilgesellschaftliches-lagebild-antifeminismus-2023/

Ausgewählte anonymisierte Fallbeispiele werden in einer Chronik online dokumentiert: https://antifeminismus-melden.de/chronik/

Zum Lagebild
 

Die Meldestelle Antifeminismus der Amadeu Antonio Stiftung ist Teil des Verbundprojekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ gemeinsam mit dem Gunda-Werner-Institut und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e. V. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Projektwebsite https://antifeminismus-begegnen.de.

Fachkontakt

Ans Hartmann, Amadeu Antonio Stiftung, antifeminismus@amadeu-antonio-stiftung.de

Henning von Bargen, Sandra Ho, Gunda-Werner-Institut, antifeminismus@boell.de
Laura Sasse, Maiken Schiele, Bernard Könnecke, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V., anbeg@dissens.de

 



 
 

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung

 

antifeminismus-begegnen.de

 
 

Foto: Ausschnitt des Covers "Zivilgesellschaftliches Lagebild Antifeminismus 2023". All rights reserved.

Absenderin: Heinrich-Böll-Stiftung, Die grüne politische Stiftung, info@boell.de
Redaktion: Sandra Ho
V.i.S.d.P.: Henning von Bargen

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